Produktvorstellung: SALEWA Agner Hybrid Daunenjacke


SALEWA Agner Hybrid Daunenjacke – Die eierlegende Wollmilch-Sau!


Beim Klettern befinden wir uns in einem ständigen Wechsel zwischen Aktivität und Inaktivität. Egal ob beim Sichern am Standplatz oder bei einer Pause zwischen den Versuchen beim Sportklettern, es gilt den Körper so gut wie möglich warmzuhalten, ohne dabei die nötige Bewegungsfreiheit zu verlieren.

Die Salewa Agner Hybrid Daunenjacke macht Schluss mit unnötiger Isolierung. Sie schützt den Körper dort, wo es besonders wichtig ist – Oberkörper/ Rücken – spart aber gleichzeitig Material an den stark bewegten Stellen des Körpers ein – z.B. unter den Armen.

Optimale Bewegungsfreiheit beim Klettern oder Wandern


Das verwendete Durastretch Material ist nicht nur strapazierfähig und robust, sondern verfügt auch über fantastische Stretch-Eigenschaften.
Durch den ergonomische Schnitt von Ärmeln und Schultern, stört die Jacke auch bei anspruchsvollen Bewegungen keineswegs und es kann ungestört durch die Wände gerauscht werden.

Durch die kleinen Löcher – Laserperforationen – zwischen den Trennwänden der Daunen-Kammern, kann die überschüssige Körperwärme optimal abgeleitet werden und verhindert ein Überhitzten bei aktiver Bewegung. Das Ergebnis ist ein hervorragendes Wärme-Gewichts-Verhältnis.

Ein Leichtgewicht mit geringem Packmaß

Ein weiterer Pluspunkt der 316 Gramm leichten Agner Hybrid Daune ist das extrem geringe Packmaß. Die Jacke lässt sich auf Minimalgröße komprimieren und kann dadurch in einer dafür vorgesehenen Jackentasche verstaut werden. Dieses kleine Päckchen passt in wirklich jeden Kletter- oder Wanderrucksack.

Ein Leichtgewicht mit geringem Packmaß


Durch die kleinen Löcher – Laserperforationen – zwischen den Trennwänden der Daunen-Kammern, kann die überschüssige Körperwärme optimal abgeleitet werden und ein Hitzestau wird verhindert.
Natürlich verfügt die Agner Hybrid auch über eine leichte Kapuze, welche den Kopf vor kaltem Wind schützt und natürlich auch unter den Kletterhelm passt.

Die Füllung der Jacke besteht aus einer DUCK WHITE DOWN mit 90/10 Cuin, 750 RDS (90% Daune und 10% Federn).

Die feinen Löcher in der Jacke – Laserperforationen

Ein treuer Begleiter bei meinen Unternehmungen


Wie ich auch im kurzen Video erwähnt habe, ist die Jacke ein treuer Begleiter bei meinen alpinen Unternehmungen und darüber hinaus…
Ja, sie lässt sich auch beim Einkaufen und Eis-Essen tragen… der Style passt!

Ein wirklich tolles und zuverlässiges Produkt, dass nicht umsonst mein Lieblingsprodukt von Salewa ist!

Mehr Infos zur Jacke findet Ihr auf der Salewa Homepage

#Salewa #PureMountain



Kraftübungen – Oberkörper

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich euch vier kletterspezifische Übungen am Griffbrett vorgestellt. Eine optimale Variante um seine Finger und Unterarme fit zu halten und gleichzeitig seine Schwächen auszugleichen. Hier noch einmal der Link dazu: https://climb-tobe.com/2020/03/17/training-fur-zuhause/

Drei Übungen mit einfachsten Mitteln

Bei meinem heutigen Beitrag möchte ich etwas mehr auf den Oberkörper und die Arme eingehen.
Da vermutlich nur sehr wenige von Euch einen voll eingerichteten Fitnessraum haben – ich übrigens auch nicht – handelt es sich dabei um Übungen, die sich mit einfachsten Mitteln in jeder Wohnung/Haus ausführen lassen.

Ablauf der Trainings-Einheit(en)

Es werden immer alle drei Übungen hintereinander ausgeführt. 
Dabei solltest du bei jeder einzelnen Übung auf ca. 12 Wiederholungen kommen. Nach einer vollständigen Serie (also 12 Dips, 12 Liegestütze und 12 Bizeps Curls) folgen immer 3 Minuten Pause.

Insgesamt werden 3 bis 5 Serien (je nach Niveau) durchlaufen.


Wichtig: In der Pause wird man stark! 

Ich empfehle daher, pro Woche nicht mehr als zwei dieser Einheiten einzubauen. Zwischen den Trainingstagen solltest du mindestens zwei Pausentage einlegen! 


Übung #1: Dips zwischen zwei Sessel 

Beteiligte Muskelgruppen:
Trizeps, großer Brustmuskel, vorderer Bereich der Schultern;

Ausführung
Die Hände befinden sich in einer gestreckten Armposition auf der Kante des Sessels. Die Füße werden ausgetreckt auf einem gegenüberstehenden Sessel platziert. Der Körper ist daher in der Luft, zwischen den zwei Auflagepunkten. 

Mit dem Einatmen beginnst du deine Arme soweit zu beugen, bis du in etwa eine waagrechte Linie mit deinem Oberarm bildest. Nun streckst du deine Arme wieder, um mit einer gleichmäßigen, aber zügigen Bewegung in die Ausgangsposition zurückzukehren. Gegen Ende der Bewegung atmest Du wieder aus.

Wichtig: Die Beine bleiben während der Übung immer gestreckt und der Oberkörper so aufrecht wie möglich (nicht durchsacken!).
Die Handposition ist etwas breiter als die Schultern. Um Verletzungen vorzubeugen, solltest du stoß- und ruckartige Bewegungen vermeiden! 

Dips zwischen zwei Sesseln


Übung #2: Breite Liegestütze am Boden 

Beteiligte Muskelgruppen:
Hauptsächlich Brustmuskel, Trizeps und der vordere Bereich der Schultern;

Ausführung
Nimm dazu die Liegestützposition, mit dem Gesicht zum Boden ein. Die Arme sind gestreckt und in einem deutlich breiteren Abstand als deine Schultern. Die Beine sind dabei in einer aneinander anliegenden oder leicht gegrätschten Position.

Gleichzeitig mit dem Einatmen, werden die Arme gebeugt und der Oberkörper nähert sich dem Boden. Achte dabei immer auf genügend Körperspannung, um ein Hohlkreuz zu vermeiden!
Wie auch bei den Dips, folgt eine gleichmäßige, aber zügige Bewegung zurück in die Ausgangsposition. Gegen Ende der Bewegung atmest du wieder aus.

Breite Liegestütze am Boden


Übung #3: Bizeps Curls mit dem Theraband,
Powerband, etc.

Beteiligte Muskelgruppen
Bizeps

Ausführung
Stell dich mit einem Bein auf die Enden eines doppelt genommenen Therabandes (o.ä.), welches du in aufrechter Körperhaltung mit einer Hand im Untergriff festhältst. In der ausgestreckter Armposition solltest du bereits einen leichten Wiederstand des Bandes spüren.

Beim Einatmen beugst du den Arm in einer gleichmäßigen und langsamen Bewegung so weit wie möglich nach oben. Danach streckst Du den Arm wieder in die Ausgangsposition zurück und atmest dabei aus. 

Wichtig: Während der ganzen Übung ist der Körper – insbesondere der Rumpf – angespannt und stabil. Achte darauf, dass du die Schultern immer hinten lässt! Ziehe dazu deine Schulterblätter leicht zusammen. Die Handposition bleibt immer im Untergriff (Handflächen nach oben).

Bizeps Curls mit Hilfe eines Gummibandes

Viel Spaß bei Trainieren!
#climbtobe

Griffbrett – Training für Zuhause

Aufgrund der aktuellen Situation rund um den Covid-19 Virus, sollen – nein müssen – wir unsere Trainingsgewohnheiten etwas umstellen und an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. 

Da für viele von Euch die heimische Kletter- oder Boulderhalle der normale Ort für die wöchentlichen Trainingseinheiten darstellt, bedarf es nun einem anständigen Alternativprogramm… Am besten in den eigenen vier Wänden. 

Doch nicht nur in Krisensituationen ist ein solches Heimtraining mehr als ratsam. Warum? Diese Sessions dauern nicht lange und sind trotzdem super effektiv – vorausgesetzt man hat die richtige Auswahl an Übungen parat. Doch dafür gibt’s ja das Internet… Also Schluss mit langen Sätzen und her mit den Übungen:

Training am Griffbrett – Der Klassiker unter den Trainingsgeräten

Viele von Euch werden vermutlich ein Griffbrett – egal welches Herstellers – oberhalb der Tür hängen haben. Doch seid ehrlich: Wie oft habt Ihr es schon verwendet? Beziehungsweise wie oft habt Ihr damit „richtig“ und zielgerichtet an Eurer Fingerkraft gearbeitet?

Im Internet kursieren aber nicht nur eine Vielzahl von Tutorial Videos, Trainingsplänen, etc. sondern auch so mancher Bericht über verletze Finger, Überlastungen oder sonstigen Fragen rund um das hübsche Gerät. 
Um genau solche Dilemmas zu vermeiden, möchte ich Euch nachfolgend ein paar Tipps und Tricks verraten.


Natürlich sind auch die nachfolgenden Übungen kein heiliges Rezept, um in andere Sphären vorzudringen. Sollen sie aber auch nicht sein, denn vielmehr sollen sie eine Anregung zum Training abseits von Kletter- oder Boulderhalle sein.

Da unsere Finger und die damit verbundenen Muskeln, Sehnen, etc. sehr lange brauchen um mit neuen, bzw. großen Belastungen verletzungsfrei umzugehen, bedarf es einer langsamen Steigerung der Intensität unseres Trainings. Der wichtigste Grundsatz ist daher:

Übermut tut selten gut! Nimm das Ganze als langfristigen Prozess an.

Ich persönlich bevorzuge Griffbretter aus Holz.
Warum? Sie sind schonender für die Haut… und Ökologischer!


Vorab schon einmal drei wichtige Tipps:


1.) Trainiere immer in einem erholten und körperlich gesunden Zustand 
Plane dazu deine Sessions als eigene und unabhängige Einheiten. 
Falls Du Klettern und Grifftraining an einem Tag unter den Hut bringen willst, achte darauf, dass nach dem Finger-Workout mindestens 6 Stunden vergangen sind, ehe Du mit einer weiteren Klettereinheit startest. 
Kurz vor, während oder nach dem Klettern ist es nicht ratsam! 

2.) Wärme deine Finger und den Oberkörper gründlich auf
Vor jedem Training gilt es speziell die Finger, aber auch den Oberkörper zielgerichtet und gründlich aufzuwärmen. 
Verwende dazu ein Theraband und führe diverse Übungen für die oberen Extremitäten durch. Danach folgen Klimmzüge. Zuerst 3 x 3 Klimmzüge an einem Henkel und danach 3 x 3 Klimmzüge an einem Griff, Leiste, etc. der/die mindestens bis zum zweiten Fingerglied reicht. Zwischen den Serien (ca. 1 Minute) kannst Übungen wie Schulterkreisen einbauen. 

3.) Qualität vor Quantität
Mit der Brechstange kommt man am Griffbrett nicht weit! Wenn es nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr. Lieber fünf saubere Wiederholungen / Serien als 8 unsaubere!

Übungen für die Sehnensteifigkeit der Finger

Du wählst einen Griff der mindesten zwei Fingerglieder tief ist und auf/in dem 4 Finger Platz haben. 
Wichtig: Die Griffe werden hier immer hängend oder half-crimped belastet (nicht aufgestellt) 

Ablauf der Übung:
5 Sekunden hängen / 3 Sekunden Pause = eine WH (Wiederholung) 
–> davon 5 Sätze á 5 WH 
–> zwischen den Sätzen folgt eine Pause von 2 Minuten

Übungsausführung: 
–> Die Hände sind komplett ausgestreckt
–> Die Schultern und Ellbogen sind dabei aber immer „aktiviert“ 
–> Vermeide ruckartige Bewegungen (langsam in die Belastung gehen)

Ich empfehle dieses Programm zwei bis maximal drei mal pro Woche – über einen Zeitraum von 4 bis 5 Wochen – zusätzlich zum normalen Klettern oder Bouldern anzuwenden. Zwischen den Einheiten sollen mindestens 1-2 Pausentage liegen! 

Auch wenn die Auswirkungen nicht sofort spürbar sind, deine Finger, Sehnen und Bänder werden Dir in Deiner zukünftigen Kletterkarriere dankbar dafür sein. Des weiteren ist das obige Programm ein optimaler Start in die etwas intensiveren und anspruchsvolleren Workouts. 

A-B-C Klimmzüge an einer Leiste.


A-B-C Klimmzüge – Der Klassiker unter den Übungen

Du wählst einen Griff, der deinem aktuellen Trainingsniveau entspricht und an dem Du mindestens 8 Klimmzüge schaffst. Sollte sich am Griffbrett kein geeigneter Griff finden, kann man optional auch auf eine Klimmzugstange – wenn vorhanden – ausweichen.

Ablauf der Übung:
Wir starten mit zwei Klimmzügen und stoppen nach diesen bei einem Ellbogenwinkel von ca. 20 Grad. In dieser Stellung verharren wir nun für 4-6 Sekunden (A), nun folgen zwei weitere Klimmzüge, bevor wir in einem Winkel von 90 Grad für 4 – 6 Sek. blockieren (B). Erneut werden zwei Klimmzüge ausgeführt, bevor wir in einem Winkel von 120 Grad für 4- 6 Sekunden unsere Position halten (C). 

Übungsausführung: 
Von der oben genannten Übung werden 3-5 Serien mit einer Serienpause 
von 2 – 3 Minuten gemacht.

–> Natürlich kann man nach belieben weitere „Buchstaben“ anfügen 
–> Eine Steigerung der Intensität kann zusätzlich über die Auswahl der Griffe erfolgen: Leiste, Sloper, Löcher, …. 
–> Achte auf eine saubere und gleichmäßige Bewegungsausführung 
–> Bei Ermüdung nicht in die Schultern fallen

A-B-C Klimmzüge sind eine gute Übung zur Steigerung der (Blockier)Kraft. 
Natürlich könnt Ihr diese auch in die „normalen“ wöchentlichen Klettereinheiten einbauen. Dennoch sollten sie nicht öfter als zwei bis drei mal pro Woche wiederholt werden. Achte darauf, dass dazwischen mindestens 2 Pausentage liegen!

Hier sind strake Finger gefragt – Midnight Lightning (V8) Yosemite Valley CA

Maximalkraft am Griffbrett – Nur für Fortgeschrittene!

Maximalkrafttraining lebt von hohen Intensitäten und ist daher auch mit einem wesentlich höherem Verletzungsrisiko verbunden. Aus diesem Grund ist ein solches Training ausschließlich Fortgeschrittenen Kletterern/innen mit deutlicher Trainingserfahrung vorbehalten. 

Natürlich spielt auch eine gute und zielorientierte Planung der Einheiten eine Große Rolle, denn Belastungen und Pausen müssen dabei stets in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

Im generellen gilt für die zwei nachfolgenden Übungen folgendes:

–> Um Überlastungen, Verletzungen, etc. vorzubeugen, empfehle ich solche Einheiten nicht öfters als zwei mal pro Woche einzubauen
–> Zwischen den Sessions sollen mindestens 2 – 3 Pausentage liegen
–> Nur im erholten Zustand trainieren
–> Taste dich langsam an das Training heran

Beidarmiges Hängen an einer Leiste – f. Fortgeschrittene
(erstes und zweites Fingerglied)

Ablauf der Übung:
Wähle einen Griff für das erste und/oder zweite Fingerglied, an welchem Du für maximal 8 Sekunden einarmig hängen kannst. 

Übungsausführung:
Achte darauf, dass deine Schulter und der Ellbogen währen der ganzen Übung immer aktiviert sind. Die Hände sind dabei wieder ausgestreckt.

Jede Serie besteht aus 6-8 Sekunden hängen (= 1 Serie).
Darauf folgen 5 Minuten Serienpause.
Nun wiederholst du das Ganze für weitere 6-8 Serien.

Wichtig: Solltest Du es also länger als 8 Sekunden schaffen, ist der Griff zu gut, bzw. die Intensität zu gering.
Gegenwirken kannst Du dabei über die Auswahl eines anderen Griffes, oder der Wahl eines passenden Zusatzgewichtes (z.B. Gewichtsweste, Gewichtsscheibe am Gurt fixiert, …)

Beidarmiges Hängen ist ein guter Weg, um sich langsam an die hohe Intensität des Maximalkraft-Trainings am Griffbrett zu gewöhnen.


Mobiles Griffboard zum Aufwärmen/ Trainieren am Fels oder bei Trips.

Einarmiges Hängen an einer Leiste – f. Fortgeschrittene
(erstes und zweites Fingerglied)

Ablauf der Übung:
Wähle einen Griff für das erste und/oder zweite Fingerglied, an welchem du für 8 Sekunden einarmig hängen kannst. 

Übungsausführung:
Achte darauf, dass deine Schulter und der Ellbogen währen der ganzen Übung immer aktiviert sind. Die Hände sind ausgestreckt und die Körperposition soll sich frontal zum Griffbrett befinden – nicht seitlich verdrehen. 

Eine Serie besteht aus 6-8 Sekunden hängen (pro Seite).
Darauf folgen jeweils 5 Minuten Serienpause.
Wir wiederholen das Ganze um schließlich 6-8 Serien zu erreichen. 

–> Um ungewolltes Verdrehen zu vermeiden, kannst Du dich mit der freien Hand etwas stabilisieren (z.B. am Türstock) 
–> Entlastung kann etwa durch ein Gummiband, ein Stück Seil, oder mit Hilfe des Türstocks erreicht werden
–> Hohe Verletzungsgefahr und daher ausschließlich für Fortgeschrittene und trainingserfahrene Kletterer/innen geeignet!

Einarmiges Hängen ist eine beliebte Methode, um die Maximalkraft an kleinen Griffen zu Trainieren. Aufgrund der sehr hohen Belastungen ist es aber ratsam, das Training genau zu planen und mit einem Trainer abzusprechen. 



Gerne stehe ich bei aufkommenden Fragen, oder für weitere/gezieltere Infos zur Verfügung. Ich würde mich über Euer Feedback, etc. wirklich sehr freuen!

Natürlich möchte ich auch noch auf die Möglichkeit von einem gemeinsamen Personal Training aufmerksam machen. Dabei kann ich voll und ganz auf die Wünsche und individuellen Anliegen der Kunden/innen eingehen und den Trainingsinhalt zielgerichtet und spezifisch anpassen. 

–> Natürlich erst dann, wenn wir die zurzeit bestehende Covid-19 Pandemie erfolgreich in die Knie gezwungen haben!

Bis dahin:
Bleibt Gesund und vermeidet Soziale Kontakte, denn nur der GEMEINSAME WEG kann Leben retten und uns erfolgreich durch diese Krise führen!

#climbtobe


Da Summa is umma, da Herbst war z’kurz und der Winter wird lang…

Wie die Zeit vergeht…

Als Kind konnte ich die Erwachsenen nie wirklich verstehen, wenn sie sich ständig über das zu schnelle Fortschreiten der Tage, Wochen, Monate und Jahre beklagten. Die Zeit verrennt, schon klar, doch warum immer melancholisch dem vergangenen nachtrauern? Lohnt es sich nicht in die Zukunft zu blicken? Sich auf jedes weitere (Lebens)Jahr zu freuen?


Zugegebener Maßen hat sich auch meine Sicht der Dinge in den letzten Jahren etwas verändert. Heutzutage bin ich schon etwas traurig, wenn mit 31. Dezember wieder 365 Tage verstrichen sind.
Warum? Einfache Antwort: Zu viele offene Projekte schwirren mir im Kopf herum und so manche Ideen oder Geistesblitze, blieben unangetastet und jungfräulich im Hinterkopf gefangen.

Ein Frühling nach meinem Geschmack…

Die Drachenwand – am Mondsee – hatte es mir bereits im Herbst 2018 besonders angetan und so war klar, dass auch das neue Jahr etliche Fahrten nach Oberösterreich beinhalten würde.

Gemeinsam mit Markus Eder a.k.a. „Hausmeister“ der Drachenwand, verbrachte ich einige coole Sessions in seinem Heimatgebiet. Die Kletterei ist genial und genau so wie ich es am liebsten habe – steil, athletisch und nicht all zu lang. Nach vier Tagen projektieren, konnte ich mit „Highjacker Low“ 8c (10+/11-) eine der besten Routen durch den steilsten Teil der Höhle klettern. Ich möchte jetzt nicht übertreiben, aber die Moves sind ein absoluter Kletter-Genuss… auch wenn es sich im Durchstieg nicht ganz so genüsslich angefühlt hat.

In der Crux von ‚Highjacker Low‘ (8c)

Vom Hobby zum Beruf – Climb ToBe

Die darauf folgenden Monate bestimmte ein gut ausgewogener Mix aus Arbeit und Klettern. Neben vielen Coachings und Kursen, war ich in diversen Kletter- und Boulderhalle zum Schrauben unterwegs. Beim legendären King of Kanzi Kletterfestival in Kärnten, durfte ich in die Rolle des Moderators schlüpfen, was eine wirklich spannende Herausforderung war.

Ich freu mich besonders, dass daraus eine langfristige Kooperation entstanden ist – mehr dazu gibt’s demnächst.

Beim Schrauben in der Kletterhalle Zell am See
Moderation beim King of Kanzi Festival – Danke Fabi Buhl für den genialen Vortrag

In de Berg bin i gern…

Im Sommer zog es mich/uns dann natürlich wieder an die größeren Wände.
Neben einigen Alpinen Klassikern in der Heimat, unternahmen wir auch einen spontanen Kurztrip in die Dolomiten. Die knapp 1.000 Klettermeter der „Dibona“ an der Pordoispitze waren ein wahrer Hochgenuss. Unterschätzt darf die Tour trotz der vermeintlich geringen Schwierigkeit nicht werden, denn die Wegfindung und die Absicherung machen es zu einer durchaus spannenden Angelegenheit.

Ein offenes „Sport-Alpines“ Projekt muss ich allerdings mit in die Winterpause nehmen: Michi Grassl’s „Geierwally“ (7c+) an der Untersberg Südwand wartet noch auf eine Rotpunkt Begehung von mir. Aber immerhin sind die Züge ausgecheckt!


Ein Bollwerk aus Fels – 1.000 Meter senkrechter Hochgenuss in der „Dibona“
Eine geniale Wand… nächstes mal hoffentlich mit einem Durchstieg im Gepäck
Spätsommer an der Trisslwand –
„Blue Moon“ (8+, 16. SL)

Ich war noch niemals auf Kalymnos…

Da meine Freundin und ich noch einige Urlaubstage hatten, flogen wir Ende Juli noch spontan nach Kalymnos. Und nein, es war nicht zu heiß zum Klettern, denn durch eine kühle Priese Wind waren die Bedingungen durchaus gut. In acht Tagen konnte ich viele Onsight’s klettern und auch einige 8a’s gingen recht flott von der Hand.
Mit gestärkter Ausdauer und einer ordentlichen Urlaubsbräune, ging es dann wieder zurück nach Hause.

Steil ist Geil – die Grande Grotta ist ein must see!

Die beste (Kletter)Zeit des Jahres…

Wenn es eine Jahreszeit gibt auf die ich mich besonders freue, dann ist es der Herbst. Pünktlich zum SENDtember ging es ab Richtung Maltatal, denn im Kolosseum wartete noch ein kleines Mini-Projekt.

Am ersten Tag wollte es aber einfach nicht klappen und so mussten wir ein weiteres mal anrücken. Mit kühlen Temperaturen und einem feinen Lüftchen, konnte ich schließlich den Stand clippen. Abgehakt ist abgehakt. Juhu!

Auch meinem lieblings Bouldergebiet – dem Felbertauern – habe wir noch einige herbstliche Besuche abgestattet und so stehen einige Felber-Perlen mehr in meinem Routen-Büchlein.

Beim Durchstieg von „Soulstrip“ (8b)

Das war nicht geplant…

Den Spätherbst a.k.a. ROCKtober und „MOVEember“, wollte ich eigentlich in den heimischen Gebieten ausklingen lassen,
doch leider verletzte ich mich – bei einem etwas blöden Absprung – am Sprunggelenk.

Eine Syndesmosen-Ruptur war/ist die Folge dieses vermeintlich harmlos wirkenden Missgeschicks.
Leider ein schmerzhaftes und ziemlich unverhofftes Ende, einer bis dato super verlaufenen Saison.

Meine Begleitung für die nächsten Wochen

Jetzt heißt es geduldig sein… 6 Wochen Gips-Schiene bedeuten jede Menge Oberkörper- und Ausgleichstraining. Doch wie sagt ein altes Sprichwort:
„Selten ein Schaden ohne einen Nutzen“

Ich betrachte es von der positiven Seite, denn jetzt kann ich mich meinen Schwächen widmen und ganz nebenbei habe ich Zeit für etwas Neues… womöglich Gitarre lernen? Einen Roman schreiben? Oder doch die Relativitätstheorie verstehen versuchen?

Wir werden sehen…




Frühling Dahoam!

Drachenwand, long time no see! 

Lange ist es her, dass ich an der Drachenwand am Mondsee war… genauer gesagt dürften es 8 Jahre sein, seitdem ich ihr den Letzten Besuch abstattete.
Warum? Damals hatte es ein derartiges Sauwetter – eigentlich ein regensicherer Spot – dass wir bis auf die U-Hose nass waren und auch die Routen haben mich nur wenig begeistert. Vermutlich wars mir damals einfach noch zu schwer, zu kalt, zu grausig, zu … wer weiß?

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